Wie kann das Wechselmodell gelingen – und woran scheitert es?

Vater-Mutter-Kind, maskiert.

Das Wechselmodell funktioniert nur, wenn beide Eltern es auch wollen? Diese landläufige Meinung wird zunehmend in Frage gestellt. Trotzdem ist das Wechselmodell nicht für jede Trennungsfamilie geeignet. Welche Voraussetzungen müssen definitiv erfüllt sein? Welche sind zusätzlich wünschenswert?

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Wechselmodell – eine Feministische Errungenschaft

Gleichberechtigte Elternschaft - von Anfang an.

In der Beziehung versuchen immer mehr Familien, gleichberechtigte Elternschaft zu leben. In der Trennung jedoch werden alte Rollenbilder wieder hervorgeholt – auf einmal sollen die Mamas doch wieder eher zuständig sein und die Väter werden zu Unterhaltszahlern degradiert. Woran liegt das? Und was kann ich tun, um nicht in die Retraditionalisierungsfalle zu tappen, sondern gleichberechtigte Elternschaft auch nach der Trennung weiterleben?

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Zerrissene Seelen? Vom Kindeswohl im Wechselmodell

Ein Kind braucht beide Eltern!

Immer wieder werden Stimmen laut, die das Wechselmodell als unzumutbar für Trennungs-Kinder beschreiben. Landläufige Meinung: Ein Kind braucht EIN Zuhause, und diese Zuhause ist natürlich am besten bei der Mutter! Neuere Studien jedoch zeigen: Es geht Kindern im Wechselmodell nicht schlechter als im Residenzmodell – sondern tendenziell sogar besser.

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Der Mythos von der zerstörten Familie

Selbst wenn die Liebe zerbrochen ist, muss eine Familie noch lange nicht zerrüttet sein.

Warum habe ich eigentlich manchmal den Eindruck, mich für meine Familie schämen zu müssen? Weil das Familienbild sich heute leider immer noch viel zum stark am vermeintlichen „Ideal“ der bürgerlichen Kleinfamilie orientiert. Dabei zeigt ein Blick in die Geschichte: Familie war schon immer vielfältig, hat sich schon immer den gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst. All die Ausprägungen familiären Zusammenlebens, die wir heute sehen, sind also kein Ausdruck des Verfalls von Familie, sondern Ausdruck normaler familiärer Vielfalt.

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6 Tipps wie du lernst, dich mit dem Wechselmodell zu arrangieren

Zeit alleine ist wertvoll - betrachten wir sie als diese!

Trennungen sind hart. Trennungen mit Kindern härter. Trennung VON Kindern unbeschreiblich schmerzhaft. Und, wie eine Trennung von deinem Kind kann sich das Wechselmodell am Anfang anfühlen – es dauert eine Weile, bis du merkst, dass du dich nicht von deinem Kind trennst, nur weil es die halbe Woche woanders schläft – genauso wenig, wie du […]

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Kindesunterhalt im Wechselmodell

Geld ist ein schwieriges Thema. Vor allem nach einer Trennung, wenn es um Unterhaltszahlungen geht.

Das Thema Unterhalt ist im Wechselmodell in vielerlei Hinsicht schwierig. Zwar gibt es rechtlich klare Vorgaben, jedoch kommt hier eine emotionale Komponente hinzu, die es im Residenzmodell so nicht gibt: Im Wechselmodell wird die Care-Arbeit genau hälftig geteilt, somit können beide Elternteile sich in der verbleibenden Hälfte der Zeit um Arbeit und Karriere kümmern. Da […]

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„Free access“ oder Wechselmodell auf jugendlich

Teenies machen mehr ihr Ding - auch im Wechselmodell

Neulich Mittwoch nachmittags, zu Beginn der Mama-Woche, begann ich mich irgendwann am späten Nachmittag zu wundern, dass der Große der zwei Teenie-Brüder noch nicht da war. Ich fragte den Kleineren, der bereits im Zimmer saß und am Handy daddelte: „Wo ist denn dein Bruder?“ „Bei Papa glaub ich“ „Und wann kommt er her? „Diese Woche […]

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Mom-Guilt: 6 Gedanken, die mir helfen, wenn mich die Schuldgefühle packen

...wenn man an den eigenen Ansprüchen zerbricht...

Vor einiger Zeit bekam ich die Möglichkeit, beruflich für zehn Tage nach New York zu reisen. Das war nicht nur karrieretechnisch eine spannende Sache, sondern reizte mich auch privat sehr: Ich liebe Jazz, ich liebe Kunst, und beides ist in dieser Stadt im Überfluss vorhanden. Ich überlegte deshalb nicht zweimal, sondern sagte sofort zu, arrangierte […]

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